Wissensmanagement in Steuerkanzleien

Strategie entwickeln

Für Steuerkanzleien ist die Kanzleisoftware eine Arbeitsgrundlage und ermöglicht einen effektiven Umgang mit Informationen im Arbeitsalltag. Im Wissensmanagement spielt die Software eine wichtige Rolle und steht gleichwertig neben Prozessen, der Organisation und den Personen in der Kanzlei. Steuerberater sollten sich in ihrer Kanzlei um das Thema Wissensmanagement kümmern und dazu eine Strategie entwickeln, denn Wissen ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor.

„Heute ist es leicht für uns, an bestimmte Fachinformationen zu gelangen. Das Problem ist vielmehr: Welches sind die Informationen, die für unsere tägliche Arbeit wirklich relevant sind?“, sagt StB Dr. Daniel Zöller, Manager in der Grundsatzabteilung (National Office Tax) von Ernst & Young (EY) in Stuttgart. Er ist zuständig für die Aufbereitung von nationalen und internationalen steuerlichen Fachinformationen: „Unser Job ist es auch, die EY Steuerrechtsdatenbank auf dem aktuellsten Stand zu halten“, was eine Unmenge an potenziell wichtigen Fachinformationen beinhaltet. Schon deren Zusammenfassung in einen einzigen Newsletter wäre un überschaubar lang, „wenn wir nicht unser menschliches Fachurteil als Filterfunktion davor setzen würden“, so Zöller.

Steuerkanzleien sind auf Steuer- und Rechnungswesen bezogene „Problemlöser“. Wissen in Kanzleien meint deshalb die Fähigkeit, Steuer- und Rechnungswesenprobleme für Mandanten zu lösen. Besonders wichtig ist dabei die Kompetenz, neues Wissen zu generieren – also Probleme so kreativ zu lösen, wie man diese bisher noch nicht bearbeitet hat. Gelingt dies, ist eine Kanzlei auf Basis ihrer personellen Fähigkeiten, ihrer Arbeitsprozesse sowie der ihnen zur Verfügung stehenden Infrastruktur und IT-Hilfsmittel in der Lage, innovative Lösungen für Mandanten zu finden, die andere Kanzleien so nicht bieten.

Das schafft mittelbar Wettbewerbsvorteile:
Die Kanzlei wird attraktiver für besonders leistungsfähiges und anspruchsvolles Personal. Wer etwas drauf hat, will seine eigenen Fähigkeiten ausprobieren und weiterentwickeln. Wissen ist vor allem deswegen so wichtig, weil es schwer aufzubauen und auf neuestem Stand zu halten ist – Wissen ist eine knappe und damit besonders wertvolle Ressource.

Arten von Wissen in der Kanzlei

Neben dem konkreten Fachwissen gibt es weitere Arten von Wissen, die nötig sind, beispielsweise:

  • lösungsorientiertes Wissen (Fachwissen in praktischen Mandantennutzen umgesetzt).

Hinzu kommt Wissen über

  • Arbeitsabläufe und -methoden berufliche und kanzleiindividuelle Arbeitsstandards
  • Wissen darüber, wie besonders komplexe Sachverhalte gemeinsam im Team gelöst werden, unter Einbeziehung verschiedener Fachexperten
  • Branchen und konkrete Mandantenunternehmen
  • Wissen darüber, wer was in der Kanzlei weiß
  • die Kanzlei – z. B. Geschichte, Strategie, Entwicklungsziele
  • das wirtschaftliche Umfeld vom Kanzleistandort

Kundenmeinungen

StB Tobias Bergbauer aus dem bayerischen Cham ist noch auf der Suche nach einer Software, die all seinen Anforderungen genügt:

„Am liebsten hätte ich einfach ein „Google“ für die Kanzlei. Ich möchte über eine einfache Suche alle digitalen Informationen, unabhängig vom System, finden können.“

inter:gator ist eine Wissensmanagementlösung, die diesen Ansatz verfolgt.

„Unsere Kunden wollen alle relevanten Systemanbindungen wie Kanzleisoftware, Intranet und Homepage, DMS, Docuware in einer Suchmaske auffinden“, sagt Eduard Daoud, Sales Director der Dresdner interface projects GmbH.

„Unser System bietet eine Suchmaske, die schnellen Zugriff auf alle digitalen Informationen ermöglicht, ohne dass Dokumente extra eingepflegt werden müssen.“

 

Gern stellen wir Ihnen das Whitepaper von Ulf Hausmann mit dem Titel „Wissensmanagement in Steuerkanzleien“ kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Quelle: Ulf Hausmann

Ulf HausmannHerr Hausmann hat Steuerrecht und  Management von inhabergeführten Unternehmen studiert und arbeitet seit mehr als 15 Jahren in der Steuerberaterbranche. Er berät Steuerkanzleien in Strategie, Marketing und Wissensmanagement.