Die wilde Ehe ist vorbei!

Nach Jahren haben sich Wissensmanagement und Qualitätsmanagement entschlossen, ihrer Beziehung einen offiziellen Rahmen zu geben. Gegenwärtig ist die ISO 9001 Qualitätsmanagement im Umbruch. Eine Nachfolgenorm ISO 9001:2015 wird erarbeitet und voraussichtlich das Thema „Umgang mit Wissen“ explizit aufgreifen. Eine entsprechende Vorversion lässt den Rückschluss zu, dass sich ein komplettes Kapitel den unterstützenden Prozessen und Ressourcen widmen wird. Diesen Ressourcen ist auch externes bzw. internes Wissen zuzuordnen. Für das Unternehmen geht damit die Forderung nach der Ermittlung benötigten Wissens, dessen Beschaffung, Bereitstellung und Bewahrung einher. Mittels Weiterentwicklung und Vernetzung dieses Wissens kann und soll sich das Unternehmen für künftige Entwicklungen wappnen.

Soweit die Theorie. Doch wie sieht die Realität aus? So einfach sich die Anforderungen lesen, so komplex ist deren Umsetzung. Allein Bereitstellung, Bewahrung und Vernetzung expliziten Wissens stellt für viele Unternehmen eine ernste Herausforderung dar, da hiermit redaktioneller und technischer Aufwand verbunden wird. Entsprechende personelle Kapazitäten stehen vielerorts nicht zur Verfügung. Dabei kann der „manuelle“ Aufwand minimiert werden. intergator erlaubt Ihnen Zugang zu diesem Wissen, ohne zusätzliche Datentöpfe zu generieren. Mittels social tagging wird vorhandenes Wissen durch Mitarbeiter intuitiv vernetzt, ohne einen Knowledge Manager tagelang zu beschäftigen. Zugegeben, der intergator schafft kein neues – allerdings erlaubt er eine ressourcenschonende Erschließung bereits vorhandenen Wissens. Meiner Ansicht nach, ein erster Schritt in die richtige Richtung!