Was ist eigentlich ein Intranet?

Die Mittagspause läuft bei uns eigentlich immer ähnlich ab: Nach dem mittäglichen Kurzmeeting trifft sich der Großteil von interface:projects im Flur, synchronisiert die Smartphones, startet die Navigations-App (nicht das wir uns verlaufen, omg) und es geht zum Essen ins „Autohaus“. Unterwegs wird eifrig über dies und jenes diskutiert, die Themen decken dabei die ganze Welt und manchmal noch viel mehr ab.

Was ist eigentlich ein Intranet?

Heute drehte sich alles um Intranets und – unter anderem – um die Frage, ob diese sich durch redaktionelle Pflege auszeichnen müssen. Hintergrund dieser Diskussion war mein Vorschlag, die einfach zu realisierende Implementierung eines Intranets über intergator stärker in den Marketingfokus zu rücken. Als ich nämlich bei interface:projects anfing und das erste Mal mit den Möglichkeiten unseres Produktes konfrontiert wurde, war ich sofort begeistert: 5 Minuten dauerte die Installation, 5 weitere Minuten vergingen bei der Grundkonfiguration, dann Dienste starten, Webinterface aufrufen – et voila: das Chaos des Netzlaufwerkes verwandelte sich vor meinen Augen in Struktur. Die neuesten Dokumente erschienen im gleichnamigen Widget auf dem Dashboard, die letzten News wurden im RSS-Widget verlinkt, meine zuletzt bearbeiteten Word-Dateien waren fein säuberlich aufgelistet. Das ganze sah aus wie ein Intranet-Portal. Ich musste außerdem sofort an meine Kinder und deren Schreibtische denken.
Seitdem habe ich als Zielgruppe neben suchintensiven Wissensarbeitern auch den Mittelständler im Kopf, der eigentlich nur seine riesige Dokumentensammlung funktionaler gestalten will, dessen Daten aus einer Handvoll Datenbanken und Festplatten kommen. Und der ab und zu auch etwas sucht. Für ihn wäre inter:gator ein wahrer Segen.

Wir haben die eingangs erwähnte Frage natürlich nicht abschließend klären können, in solchen Fällen hat bei uns einfach jeder Recht. Auch war der Weg zu kurz. Die meisten aßen dann übrigens Currywurst mit Pommes und hinterher gab’s Eis. Im Kopfhörer lief später seit langem mal wieder russische Pop-Musik: Glukoza – Dochka.